Louisa Bender, Vanessa Elfert & Hannah Voet , 12. Aug, 2024
Am Samstag, den 27.07., begann sie endlich – die ITF Youth Officiating Initiative 2024 in Düren. Naja, zumindest inoffiziell. Nachdem die meisten von uns bereits angekommen waren, trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen mit der Junior Group im Café Extrablatt. Dort verbrachten wir den ganzen Abend damit, unsere neuen Kollegen kennenzulernen, und merkten schnell, dass diese Woche auch abseits des Platzes viel Spaß bringen würde.
Am Sonntagmorgen startete die Initiative dann offiziell, und zwar in aller Frühe mit einer „Rules Session“ im Seminarraum des Mariaweiler Hofs. Nachdem wir von unseren Coaches, Antonia Drazic (Bronze-Badge-Trägerin aus Kroatien) und Thea Finke (Bronze-Badge Trägerin aus Deutschland), bereits per E-Mail einige Materialien sowie Informationen zum Ablauf der Woche erhalten hatten, ging es nach einer kurzen Vorstellungsrunde direkt los. Auf unseren Plätzen fanden wir Geschenke der ITF (Taschen, Blöcke, Stifte etc.), die uns in der kommenden Woche nützlich sein würden.
Den Tag über arbeiteten wir uns intensiv durch die Tennisregeln und stellten unser Wissen auf die Probe. Antonia und Thea lockerten die Theorie auf, indem sie in zahlreichen Rollenspielen die Officiating-Verfahren demonstrierten – ihre schauspielerischen Fähigkeiten brachten uns dabei mehr als einmal zum Lachen. Sie zeigten uns nicht nur am Sonntag, sondern auch im Laufe der Woche immer wieder spannende Videobeispiele, die wir gemeinsam oder in Kleingruppen analysierten und diskutierten. Unterstützt wurden die beiden von Sophie Pink von der ITIA (International Tennis Integrity Agency), die uns über die Maßnahmen der ITIA aufklärte und die Wichtigkeit eines korrekten Verhaltens im Schiedsrichterwesen betonte.
Den Tag über arbeiteten wir uns intensiv durch die Tennisregeln und stellten unser Wissen auf die Probe. Antonia und Thea lockerten die Theorie auf, indem sie in zahlreichen Rollenspielen die Officiating-Verfahren demonstrierten – ihre schauspielerischen Fähigkeiten brachten uns dabei mehr als einmal zum Lachen. Sie zeigten uns nicht nur am Sonntag, sondern auch im Laufe der Woche immer wieder spannende Videobeispiele, die wir gemeinsam oder in Kleingruppen analysierten und diskutierten. Unterstützt wurden die beiden von Sophie Pink von der ITIA (International Tennis Integrity Agency), die uns über die Maßnahmen der ITIA aufklärte und die Wichtigkeit eines korrekten Verhaltens im Schiedsrichterwesen betonte.
Am Sonntagabend ging es für uns zum Bowling, wo wir erneut auf die Junior Group trafen. In vier Teams (Team Thea, Antonia, Sophie und Patrick), die zuvor ausgelost worden waren, traten wir gegeneinander an. Spätestens hier wurden die letzten Sprachbarrieren überwunden, und aus zwölf unbekannten Officials aus zehn verschiedenen Ländern wurde ein Team. Das Ganze wurde mit einer Preisverleihung gekrönt, bei der es verschiedene Preise wie Caps oder Taschen von der ITF zu gewinnen gab.
Am Montag begann dann endlich das Turnier: Die Internationalen Deutschen Tennismeisterschaften U14, ein Tennis-Europe-Turnier der Super-Kategorie. Das Wissen aus der Theorie konnten wir hier an vier Tagen in der Praxis anwenden, dabei wurden wir stets von Antonia und Thea gecoacht. Sowohl während der Woche als auch im abschließenden Gespräch am Donnerstag erhielten wir individuelles Feedback und wertvolle Tipps, sodass wir sehr viel aus dieser Woche mitnehmen konnten. Eine große Herausforderung stellte die Hitze dar, die uns bei Temperaturen von über 30 Grad und einigen Drei-Satz-Matches ganz schön zu schaffen machte. Doch mit der Zeit gewöhnten wir uns daran und lernten, auch unter schwierigen Bedingungen konzentriert zu bleiben und die Matches professionell zu leiten. Das Schiedsrichtern bei einem so großen Turnier, bei dem mit über 20 Stuhlschiedsrichtern auf rund 16 Plätzen bis zu 84 Matches pro Tag gespielt wurden, war eine prägende Erfahrung für uns alle.
Nach den Matches hatten wir Freizeit, in der wir viel unternahmen. Die Abende ließen wir meist mit gemeinsamen Kartenspielen im Hotelgarten ausklingen. Ein Highlight war definitiv die Dürener Anna-Kirmes am Dienstag, die deutlich größer war, als wir erwartet hatten. Zu Beginn trafen wir uns im Festzelt mit dem Turnierteam und besuchten anschließend zahlreiche Stände und Fahrgeschäfte. Am Ende landeten wir auf der Wildwasserbahn, und obwohl wir klitschnass waren, kehrten wir bestens gelaunt ins Hotel zurück.
Nach ein paar kleinen Schauern am Mittwoch brauten sich am Donnerstagmorgen Unwetter über der Anlage zusammen. Daher fuhren wir mit vier Schiedsrichtern nach Köln ins Leistungszentrum, um die Viertelfinalspiele des Consolation-Draws in der Halle zu leiten. Die Matches verliefen auch hier fair und boten hochklassiges Tennis, das sich sogar der zweifache Grand-Slam-Sieger Andreas Mies nicht entgehen ließ. Er machte im Anschluss noch ein paar Fotos mit den Spielern.
Die anderen Officials blieben in Düren, für den Fall, dass wider Erwarten doch noch draußen gespielt werden konnte. Sie veranstalteten einen gemeinsamen Spielenachmittag und ließen den Tag bei einem letzten Kegelabend im Hotel ausklingen.
Am Freitag traten dann auch die letzten Officials ihre Heimreise an, und wir mussten Abschied nehmen. Die Zeit in Düren mit der ITF Youth Initiative war für uns unvergesslich. Wir hatten mit dem gesamten Team viel Spaß und eine schöne Zeit. Unser herzlicher Dank geht an die ITF, an unsere Coaches Thea und Antonia, an unser Supervisor-Team Martin und Thorsten sowie an das Turnierteam in Düren.




